Körpersprache

Ein Lächeln als Waffe?

Seit einigen Jahren wird im Oktober der #TagdesLächelns zelebriert. 😃 Doch welches Lächeln ist gemeint? Es gibt nicht nur ein Lächeln. Es gibt viele verschiedene Arten des Lächelns. 😌 😃 😄 😇 🙂 Ein Lächeln kommt nicht immer von Herzen, oft es auch nur ein sozialer Schmierstoff eingesetzt. Wir wollen andere Menschen nicht verletzen oder möchten mit der Maske des Lächelns unsere eigentlichen Gefühle verbergen. Keine andere Gesichtsbewegung wird mehr dazu genutzt, um die wirklichen Gefühle zu verstecken als das Lächeln. Besonders bei der Emotion Schmerz kommt es allzu oft vor, dass wir die Schmerzen einfach weg lächeln, weil wir nicht zeigen wollen, wie schwer wir getroffen sind. Ganz gleich, ob es sich um psychischen oder physischen Schmerz handelt. 😣 😫 Aber auch wenn wir mit etwas nicht einverstanden sind, Lächeln wir häufig. Wann haben Sie zuletzt jemanden angelächelt und dabei gedacht: „Du Vollidiot“?  Wir unterscheiden zwischen dem sozialen Lächeln und dem Lächeln, das aus der Emotion Freude heraus, gezeigt wird. Manche Menschen sprechen hier von einem ehrlichen Lächeln. Aber auch da sollte man genau hinsehen, ob es sich wirklich um ein echtes Lächeln handelt. Was beim Lächeln alles im Gesicht passiert Wenn beim Lächeln die Augen mitlachen, passiert eine ganze Menge im Gesicht.  Wir ziehen die Mundwinkel schräg nach oben. Die Augendeckfalte senkt sich, die äußeren Augenbrauen senken sich ebenfalls etwas, die Haut an den Schläfen wird leicht zusammengezogen, das Infraorbitaldreieck wird etwas angehoben und die untere Augenlidfalte wird kleiner. Manchmal bilden sich auch kleine Fältchen an den Augenwinkeln; die „Krähenfüsschen“. Durch diese vielen kleinen Bewegungen verkleinern sich die Augen und wir haben das Gefühl, dass die Augen strahlen. Der Mund wird zu einem umgedrehten D, bei dem die Mundwinkel schräg nach hinten gezogen werden. Beim sozialen Lächeln hingegen bewegt sich nur die Mundpartie. Wir ziehen die Mundwinkel schräg nach hinten. Dabei nutzen wir den größten unserer Gesichtsmuskeln, nämlich den großen Jochbeinmuskel. Das soziale Lächeln wird bewusst eingesetzt und deshalb wird es von einer anderen Gehirnregion gesteuert als das emotionale Lächeln. Für das soziale Lächeln ist der motorische Cortex verantwortlich. Das emotionale Lächeln wird vom limbischen System gesteuert. 4 Arten von sozialem Lächeln Grundsätzlich unterscheiden wir beim sozialen Lächeln zwischen dem Belohnungslächeln, dem Dominanzlächeln, dem Zensurlächeln und dem Kooperationslächeln. Das Zensur- und das Kooperationslächeln wird am häufigsten genutzt. Mehrmals jeden Tag. Wobei das Zensurlächeln zum Verbergen anderer Emotionen genutzt wird. Das Kooperationslächeln hingegen gebrauchen wir, um Kontakt aufzunehmen oder um Höflichkeit und Freundlichkeit zum Ausdruck zu bringen.  In meinem Podcast „Immobilien erfolgreicher verkaufen mit Verkaufspsychologie“ gebe ich wöchentlich fundierte Einblicke in die Welt der Verkaufspsychologie und der Körpersprache. Die Inhalte basieren auf erprobtem Praxiswissen und auf wissenschaftlichen Studien. Hören Sie hier die aktuelle Folge des Podcasts „Immobilien erfolgreicher verkaufen mit Verkaufspsychologie“! Sie wollen mehr über Verkaufspsychologie, Mimik und Körpersprache wissen und wie Sie dieses Wissen in der Akquise neuer Immobilien und im Immobilienvertrieb einsetzen können? Dann nehmen Sie Kontakt zu mir auf! Ich freue mich auf Ihre Nachricht! bs@bettinaschroeder.de

Wie die Maske das Miteinander in Verkaufsgesprächen verändert

Wie die Maske das Miteinander in Verkaufsgesprächen ändert Überall ist das Tragen von Masken zur Pflicht geworden. Wir tragen die Masken, um andere zu schützen. Viele fühlen sich auch selbst besser geschützt, wenn sie eine Maske tragen. Was für den einen selbstverständlich ist, empfindet der andere das Tragen einer Maske als massive Einschränkung. Doch wie beeinflusst das Tragen einer Maske die nonverbale Kommunikation? Die nonverbale Kommunikation macht über 90% unserer gesamten Kommunikation aus. Deshalb ist es umso wichtiger, auch mit Maske, zu erkennen was in unserem Gesprächs- oder Verhandlungspartner vorgeht. Wir sind soziale Wesen Menschen sind soziale Wesen. Wir sind auf Rückmeldungen unseres Gegenübers angewiesen. Verbal und nonverbal. Wir möchten sehen und hören, wie unsere Worte bei unserem Gegenüber ankommen und auch was sie auslösen. Das gibt uns Sicherheit. Genau diese Art der Rückkopplung findet permanent nonverbal in unserem Alltag statt. In Gesichtern versuchen wir zu erkennen, wie unsere Worte, Gestik und Mimik ankommen. Sobald wir die Signale richtig erkennen und treffsicher reagieren, heben wir unsere Kommunikation auf ein höheres Level. Durch Masken ist ein großer Teil unseres Gesichtes verdeckt. Die Nasen- und Mundpartie sind dadurch nicht zu erkennen. Auch unsere Stimme hört sich anders an. Viele Menschen sprechen durch eine Maske lauter und die Stimmlage verändert sich. Manchmal entsteht der Eindruck, dass jemand schreit. Eine laute Stimme kann oft nicht einer eindeutigen Stimmung zugeordnet werden. All diese Komponenten führen zu Verunsicherungen und Fehleinschätzungen in der gesamten Kommunikation. Weil wir uns schwerer tun, unser Gegenüber richtig einzuschätzen, löst das bei vielen Menschen enormen Stress aus. Entspannen Masken? Das Tragen einer Maske kann auch als Vorteil angesehen werden. Denn derjenige, der in einem Gespräch aufmerksam zuhört, kann sich entspannen, weil er sich nicht verstellen muss. Er kann seinen Gesichtsausdrücken freien Lauf lassen und sich noch mehr auf das Gespräch konzentrieren. Stellen Sie sich vor, dass Sie in einem Gespräch anderer Meinung sind und das aber nicht zeigen wollen. Wenn ein großer Teil Ihres Gesichtes durch eine Maske verdeckt, müssen Sie nicht „gute Miene zum bösen Spiel“ machen und freundlich lächeln. Ein maskierendes Lächeln ist somit nicht notwendig. Dennoch macht uns die Maske ein Stück ehrlicher, denn sie lenkt die Aufmerksamkeit in das obere Gesichtsfeld. Die Augen und die Augenbrauen sind kulturübergreifend gleich und besonders wichtig für die Kommunikation. Subtile Signale Die Beobachtung von subtilen Signalen im oberen Gesicht ist deshalb von zentraler Bedeutung. Wir müssen nun umso mehr auf diese feinen Signale achtgeben und sie treffsicher erkennen. In verschiedenen Studien wurde herausgefunden, dass nur jede 2.-3. Emotion treffsicher erkannt wird. Das heißt, es werden 50-60% aller gezeigten Emotionen nicht richtig erkannt und dann sogar fehlinterpretiert. Das führt nicht nur zu Disharmonien, sondern oft auch zu großen Missverständnissen, die leicht vermeidbar sind. Die Augenbrauen zeigen weltweit und kulturübergreifend die wichtigsten Signale, um in einem Gesicht zu lesen, was bei dem anderen los ist. Wir ziehen die Augenbrauen hoch und zusammen, wenn wir Angst haben. Wenn wir traurig sind, ziehen wir die Augenbraueninnenseiten hoch. Das bedeutet, auch wenn wir eine Maske tragen, können wir immer noch sehr gut erkenn, was in dem anderen vorgeht. Nonverbale Signale Im Verkauf zeigt es sich besonders häufig, dass nonverbale Einwände und Zustimmungen oft nicht erkannt werden. Das führt dazu, dass sich Kunden nicht verstanden fühlen und Käufe nicht getätigt werden. Wer kennt das nicht? Man ist in einem Geschäft mit der Absicht etwas zu kaufen und wird vom Verkäufer nicht angesprochen und „abgeholt“. Solche Situationen kennt jeder. Aber es gibt auch Verkäufer, die besser sind als ihre Kollegen und viel mehr Umsatz generieren. Empathische Verkäufer fühlen sich mehr in ihre Kunden hinein, erkennen subtile Signale und können bessere Resonanzaussagen treffen. Das intensiviert die Kundenbeziehung. In zahlreichen Studien wurde herausgefunden, dass empathischere Menschen nicht nur ein glücklicheres und zufriedeneres Privatleben führen, sondern auch im Berufsleben besser vorankommen, erfolgreicher sind und mehr Geld verdienen. Wer diese Schlüsselkompetenz trainiert, besitzt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil und hat es auch jetzt leichter, wenn Menschen eine Maske tragen, hervorragende Umsätze zu erzielen. Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, diese Schlüsselkompetenz mit Hilfe von gezielten Trainings zu steigern, kontaktieren Sie mich gern unter meiner Handynummer 0172-4336774 oder per Email an bs@bettinaschroeder.de

Was ist Mimikresonanz®?

Was ist MIMIKRESONANZ® eigentlich? Mit einem intensiven Mimikresonanztraining lernen Sie wieder nonverbale Signale treffsicher zu erkennen, sie richtig zu interpretieren und wertschätzend damit umzugehen. Auch unausgesprochene Einwände lernen Sie zu erkennen. Besonders im Handel und Verkauf ist das ein wertvolles Instrument. Das Gute ist: jeder Mensch hat sich zu Anfang seines Lebens exzellent darauf verstanden, mimische Signale wahrzunehmen, richtig zu interpretieren und damit umzugehen. Babys können noch nicht sprechen und kommunizieren deshalb perfekt nonverbal! Doch je mehr wir verbal kommunizieren, desto mehr nimmt unsere Kompetenz ab nonverbale Signale präzise zu erkennen und richtig zu interpretieren. Mit einem gezielten Mimikresonanztraining schafft es jeder diese Kompetenz wieder aufzubauen und zu stärken. Das Mimikresonanz-Konzept baut auf den neusten Forschungsergebnissen aus der Psychologie und der Verhaltensforschung auf und wurde bereits 2011 von Dirk W. Eilert entwickelt. Damit das Konzept immer auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft ist, wird es ständig anhand neuester Erkenntnisse aktualisiert und erweitert. Wegbereiter für das Mimikresonanz-Konzept ist der renommierte, amerikanische Psychologe Paul Ekman. Er verfasste schon in den 60er Jahren ausführliche wissenschaftliche Studien über die Emotions- und Gesichterforschung. Mimikresonanz trainiert unsere Fähigkeit die Emotionen von anderen Menschen präzise zu lesen, sie richtig zu deuten und angemessen mit ihnen umzugehen. Mit dieser Fähigkeit steigerst du 3 Kernkompetenzen, die jetzt in unserer digitalen Welt immer wichtiger werden: #Empathie, #Menschenkenntnis und die eigene #Wirkungskompetenz. Das Training besteht aus drei tragenden Säulen. Zunächst trainieren wir das Mimikscouting. Dabei lernen wir die Spuren der Mimik zu lesen. Wir trainieren die Mimik unserer Gesprächspartner nicht nur zu sehen, sondern auch wahrzunehmen. Wir nutzen dazu erprobte und bewährte wissenschaftliche Systeme, um die Mimik zu codieren. Jetzt benötigen wir einen Schüssel, um den Mimikcode auch richtig zu verstehen und zu interpretieren. Das ist der zweite Schritt eines erfolgreichen Mimikresonanztrainings. Die Teilnehmer trainieren die Hinweise und Signale, die in der Mimik zu erkennen und richtig zu interpretieren. Somit kann jeder Teilnehmer auf die Wünsche und Bedürfnisse seines Gesprächspartner besser eingehen. Jedes Gespräch wird damit auf ein höheres Level gehoben und stärkt so nachhaltig die Beziehung. Die Trainings orientieren sich an aktuellen Erkenntnisse aus der Emotions-forschung, sowie der Persönlichkeits- und Motivations­psychologie. Durch genaues Beobachten und Wahrnehmen haben wir eine Vielzahl von wertvollen Informationen gewonnen. Mit dieser Informationsflut gilt es jetzt ressourcenvoll, angemessen und auch zielführend umzugehen. Genau das trainieren wir im dritten Schritt. Auch hierbei bekommen wir aus der Wissenschaft, der modernen Gehirnforschung, wertvolle Impulse für eine ressourcenvolle und beziehungsfördernde Kommunikation. STUDIEN zur Emotionserkennungsfähigkeit In vielen Studien wurde herausgefunden, dass eine hohe Emotionserkennungsfähigkeit sich positiv auf den beruflichen und privaten Erfolg auswirkt. Beziehungen werden verbessert und Verdienste und Gehälter steigen. Im VERKAUF lassen sich Umsätze leicht steigern: 2007 wurde in einer Studie mit 109 Teilnehmern herausgefunden, dass der Verkaufserfolg signifikant gesteigert wird, wenn der Verkäufer die nonverbal ausgedrückten emotionalen Signale seiner Kunden richtig deutet. Eine andere Studie fand heraus, dass Verkäufer mit einer hohen Emotionserkennungsfähigkeit $753 mehr Monatseinkommen erzielten als Kollegen mit einer niedrigen Emotionserkennungsfähigkeit. Eine australische Studie aus dem Jahr 2014 zeigte auf, dass Servicedienstleister mit einer hohen Emotionserkennungsfähigkeit besser auf unzufriedene Kunden eingehen können. Beschwerden werden dadurch effektiver gelöst und die Kundenbindung gestärkt. Eine Untersuchung von 145 Managern eines Großunternehmens in den USA zeigte, dass Führungskräfte mit einer hohen Emotionserkennungsfähigkeit ihre Mitarbeiter stärker binden und effektiver motivieren.  Das sagen Teilnehmer meiner Mimikresonanztrainings: Teilnehmer meiner Trainings betonen immer wieder, dass sie es sehr schätzen, dass sich die Mimikresonanz®-Methode an der aktuellen Forschung orientiert. In jedem Training betrachten wir die gesamte Körpersprache als Einheit. Betrachtet man die Mimik isoliert, ist man leicht auf dem Holzweg. Sieht man die jedoch den Menschen in seiner gesamten Körpersprache, hat man ein sehr sicheres Fundament bei der Interpretation. Die Trainings finden nicht nur als Präsenz- oder Live-Onlinetrainings statt. Jeder Teilnehmer ist angehalten seine Fähigkeiten mit dem Blended-Learning-Konzept kontinuierlich zu verbessern. In speziell konzipierten Onlinetrainings, ohne Wiedererkennungseffekt, ist das jederzeit möglich. Wenn Sie neugierig geworden sind mehr über Mimikresonanz® wissen oder einen Trainingstermin vereinbaren möchten, melden Sie sich gern bei mir!

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